Immer wieder wird mir in meinen Webinaren oder im Rahmen von Trainings- oder Coachingmaßnahmen die Frage gestellt, welche Business-Plattform denn nun die Bessere sei, um damit Kunden zu gewinnen und die Kundenbindung zu fördern. XING oder Linkedin?

Eine leicht zu beantwortende Frage, da es darauf nur eine einzige und ultimativ richtige Antwort gibt, die ich jedes Mal voller Inbrunst herausschreie:

Das kommt ganz drauf an!?

Die hoffnungsvollen Blicke werden sofort von tiefer Enttäuschung und teilweise sogar leicht spürbarer Wut weggewischt, sodass ich mich bemühe, diese Aussage möglichst schnell wieder zu relativieren.

Dabei ist es aber tatsächlich so, dass man auf diese Frage keine allgemeingültige Antwort geben kann. Denn in der Tat hängt die Frage, ob man seine vertrieblichen Aktivitäten zur Kundengewinnung eher in XING oder LinkedIn platzieren sollte, von einigen Faktoren ab, die von Unternehmen zu Unternehmen, von Leistungsportfolio zu Leistungsportfolio und nicht zuletzt von Markt zu Markt abhängig sind.

Beide Plattformen, also sowohl XING als auch LinkedIn, bezeichnen sich als Karriereplattformen und stellen damit die Suche und Vermittlung von Fach- und Führungspositionen sowie die Planung und Förderung der jeweiligen Karriereschritte seiner Mitglieder in den Vordergrund.
Nichtsdestotrotz oder vielleicht sogar deshalb, sind die Möglichkeiten für den Vertrieb damit nicht schlechter sondern eher sogar deutlich besser geworden, da sich immer mehr Mitglieder anmelden und die Profile immer besser gepflegt und aussagekräftiger gehalten werden. Und dass der Vertrieb ein wichtiges Feld für beide Plattformen darstellt, beweisen die jeweiligen Vertriebstools LinkedIn-Sales-Navigator und XING-ProBusiness.

Ganz grob kann man davon ausgehen, dass in XING, mit aktuell ca. 17 Millionen Mitgliedern, von denen etwa zwei Millionen Premium-Mitglieder sind, der typische deutschsprachige Mittelstand zu finden ist. Also Fach- und Führungskräfte von KMU’s, sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor. Übrigens mehr als 50 Prozent davon Führungskräfte der ersten und zweiten Managementebene.

Bei LinkedIn hingegen findet man eher die Menschen, die in international agierenden Groß- und Konzernunternehmen tätig sind sowie mehr und mehr jüngere und mutmaßlich „hippe“ Entrepreneurs. Immerhin ist LinkedIn mit seinen rund 600 Millionen Mitgliedern die weltweit größte Business-Plattform, die inzwischen bereits mehr als 13 Millionen deutschsprachige Profile vorzuweisen hat. Mit den Optionen mehrere Profile in unterschiedlichen Sprachen sowie eigene Unternehmensprofile mit Kokusseiten anzulegen, bietet LinkedIn durchaus ein paar Funktionalitäten, die es für den einen oder anderen Vertriebler interessanter erscheinen lassen.

Ich möchte aber ausdrücklich davor warnen, das Nutzungsverhalten nach diesen groben Kriterien auszurichten, da man überhaupt nicht pauschalisieren kann. Man wird genauso den Geschäftsführer eines mittelständischen Maschinenbauers oder dessen Entwicklungsleiter bei LinkedIn finden, wie man den Vorstand eines internationalen Großkonzerns und den Head of Sales mit bestens gepflegten Profilen und einem großen Netzwerk bei XING finden kann.

Aus meiner Sicht, gibt es eine entscheidende Frage, die man sich stellen sollte.

Wo finde ich eher meine bestehenden Kunden sowie die Entscheider und Mitglieder des Buying-Centers meiner Zielgruppe?

Ich empfehle einfach ein paar Stichproben zu machen. Suchen Sie doch einfach mal in beiden Portalen nach den Entscheidern Ihrer aktuellen Kunden sowie von den Unternehmen, die Sie gerne als Kunden gewinnen möchten. Dort, wo die Trefferquote am höchsten ist, fangen Sie mit den Social-Selling-Aktivitäten an.

Natürlich spielt auch das look-and-feel eine Rolle. Wo fühle ich mich wohler? Mit welcher Oberfläche komme ich besser klar? Wo komme ich mit den Funktionen besser zurecht?
Testen Sie und dann treffen Sie eine Entscheidung.

Die Kosten sollten übrigens keine Rolle spielen. Die sind nämlich überschaubar und angesichts der Beträge, die viele Unternehmen für Messen oder wenig Zielgruppen gerechte Werbung ausgeben, ein Klacks.

Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass Sie sich entscheiden. Denn die Einbindung von Social-Selling gehört aus meiner Sicht zwingend zu einem zeitgemäßen B2B-Vertriebsprozess hinzu. Und zwar nicht erst durch die Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise.

Näheres zum Social-Selling Prozess lesen Sie auch in meinem neue Buch „Mach endlich Deinen Job“. Hier bekommen Sie eine kostenlose Leseprobe.

Den kompletten Social-Selling-Prozess vermittele ich gerne im Rahmen eines Social-Selling-Coachings, zu dem Sie hier weitere Infos erhalten.

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Holger Steitz ist Berater, Trainer, Coach und Autor für Vertrieb, Social-Selling, Führung und Verhandlungstechniken im B2B-Umfeld und der Kopf von SALE DIRECT. Er trainiert und coacht Führungskräfte und Mitarbeiter im Vertrieb und unterstützt mit seiner SALE DIRECT GmbH B2B-Unternehmen bei der Entwicklung und Optimierung von Vertriebsstrategien und bei der Umsetzung von Konzepten zur Neukundengewinnung für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen.

Gerade ist im WILEY-Verlag sein neues Buch „Mach endlich Deinen Job“ erschienen.  Darin geht es um Zeitverschwendung, falsche Routinen und faule Ausreden im Vertrieb, aber natürlich auch um Auswege aus diesem Dilemma sowie die richtigen und zielführenden Maßnahmen für erfolgreichen und zeitgemäßen B2B-Vertrieb. Hier gibt es die kostenlose Leseprobe.

Das aktuelle E-Book von Holger Steitz, „Die ungefähr sieben ultimativen Tipps, um im Vertrieb zu scheitern“ können Sie hier kostenlos downloaden.

Viel zu oft lassen wir uns von Konventionen und Regeln beeinflussen. Viele Dinge gehen wir nicht an, weil wir davon ausgehen, dass etwas nicht möglich ist oder weil uns die gängige Meinung suggeriert, dass man gewisse Dinge eben einfach nicht macht.

  • Montagvormittags funktioniert keine Telefonakquise
  • Im Juli und August kann man sowieso kein neues Projekt akquirieren
  • Die Anforderungen, die dieser Kunde stellt, sind viel zu aufwändig und komplex
  • Eine Umsatzverdopplung in zwei Jahren ist unmöglich

Derartige Diskussionen, ob bestimmte Dinge möglich und umsetzbar sind oder nicht, muss ich leider häufig führen, gerade in Strategie-Workshops oder Vertriebstrainings. Ja und ich gestehe, auch ich selbst stehe mir oftmals im Wege, wenn ich wieder einmal in die „das-macht-man-nicht-Falle“ tappe oder in das „das-ist-unmöglich-Loch“ falle.

Ich rufe mir dann gerne die Geschichte von Cliff-Young in Erinnerung und erzähle sie den Veranstaltungsteilnehmern. Diese Geschichte hat sich tatsächlich im Jahre 1983 in Australien zugetragen.

Cliff Young war ein Landwirt auf einer Schaf-Farm außerhalb von Melbourne. Zur Verwunderung aller Teilnehmer, ausnahmslos Extremsportler aus der ganzen Welt, nahm er in Arbeitsschuhen und Overall an dem Ultramarathon über 875 Kilometer von Sidney nach Melbourne teil.

Cliff Young war zu diesem Zeitpunkt bereits 61 Jahre alt und während alle Teilnehmer über gut dotierte Sponsorenverträge und ein Team von Betreuern verfügte, wurde Cliff lediglich von seiner 81-jährigen Mutter begleitet.

Am Start machte man sich große Sorgen um den alten Mann. Niemand ging davon aus, dass Cliff Young die 875 Kilometer, für die der Sieger in den vergangenen Jahren zwischen sieben und acht Tagen gebraucht hatten, in gesundheitlich gutem Zustand bewältigen konnte.

Wie zu erwarten, fiel Cliff schnell zurück und am Ende des ersten Wettkampftages, an dem sich alle Läufer zur Ruhe, für Massagen und zur Nahrungs- und Getränkeaufnahme begaben, lag er schon scheinbar uneinholbar zurück.

Doch Cliff Young lief einfach weiter, sodass er am Ende des zweiten Tages, trotz seines eigenwilligen Laufstils, in Führung lag. Wieder begaben sich alle Läufer zur Ruhe, aßen, tranken, ließen sich massieren und schliefen etwa fünf Stunden. Alle, nur nicht Cliff Young.

Er aß und trank während er lief und schlief in jeder Nacht jeweils nur etwa eine Stunde auf dem Beifahrersitz des von seiner Mutter gesteuerten Begleitfahrzeugs, sodass er den Lauf schließlich in der absoluten Rekordzeit von 5 Tagen 15 Stunden und 4 Minuten, mit eineinhalb Tagen Vorsprung gewann.

Das Preisgeld von 10.000,- Dollar verschenkte Cliff Young übrigens an die fünf Teilnehmer, die bei der Siegerehrung noch nicht im Ziel waren. „Die haben es härter als ich“, soll er dazu gesagt haben.

Wie war das möglich? Wie konnte ein 61-jähriger Schaf-Hirte aus der Nähe von Melbourne einem Lauf über 875 Kilometer mit einem Vorsprung von eineinhalb Tagen gegen perfekt trainierte Top-Läufer aus der ganzen Welt gewinnen?

Das Phänomen wurde natürlich ausführlich untersucht und war Stoff für viele wissenschaftliche Studien aus der Welt des Sports, der Medizin und der Psychologie.

Man kam zu dem Ergebnis, dass der Sieg zum einen sicherlich mit dem unkonventionellen und extrem energiesparenden Laufstil zu begründen war, der als „Cliff-Young-Shuffle“ in die Geschichte einging und später von vielen Läufern übernommen wurde.

Der Hauptgrund war aber in der Psychologie zu finden und wurde damit begründet, dass Cliff Young die geltenden Konventionen rigoros ignorierte und zwar, weil er diese einfach überhaupt nicht kannte.

Cliff Young war Schafhirte und war es gewohnt, oft zwei drei Tage am Stück zu laufen, um die riesige Schafherde zusammenzuhalten. Für ihn war es ganz normal, dass man mehrere Tage am Stück lief, ohne nennenswerten Schlaf, ohne Massagen und ohne energiespendende Getränke und Nahrung. Er wusste nicht, dass man sich nach jedem Tag ausruhen und mindestens fünf Stunden schlafen sollte.

Wir sollten viel öfter sein wir Cliff Young!

Bestehenden Konventionen ignorieren.

Ohne die Beachtung von scheinbarem Expertenwissen und Erfahrung, einfach die Dinge angehen und schauen, was passiert.

Mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten haben.

Eigene Erfahrungen aus scheinbar nicht vergleichbaren Bereichen nutzen und umsetzen.

An uns selbst glauben und auch scheinbar Unmögliches wagen.

Wir sollten viel öfter sein wie Cliff Young!

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Holger Steitz ist Berater, Trainer, Coach und Autor für Vertrieb, Social-Selling, Führung und Verhandlungstechniken im B2B-Umfeld und der Kopf von SALE DIRECT. Er trainiert und coacht Führungskräfte und Mitarbeiter im Vertrieb und unterstützt mit seiner SALE DIRECT GmbH B2B-Unternehmen bei der Entwicklung und Optimierung von Vertriebsstrategien und bei der Umsetzung von Konzepten zur Neukundengewinnung für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen.

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Mit To-Do-Listen zu arbeiten ist heutzutage üblich. Viele Menschen in unterschiedlichsten Berufen und Positionen, versuchen Ihre unzähligen Tätigkeiten schriftlich festzuhalten und möglicherweise sogar entsprechend der jeweiligen Prioritäten abzuarbeiten.

Manche nutzen dafür einfach nur ein Blatt Papier oder eine Kladde. Viele bedienen sich aber auch den zahlreich am Markt angebotenen Softwarelösungen und Apps. Wie und womit auch immer man arbeitet, die Aufstellung von To-Do-Listen gehört inzwischen zum Arbeitsleben, wie die tägliche Mittagspause.

In meiner Arbeit mit Führungskräften und Vertriebsmitarbeitern stelle ich gerne die Aufgabe, eine Not-to-do-Liste zu schreiben.

Vielleicht kreisen in Ihrem Kopf jetzt gerade Gedanken der folgenden Art: Was soll das? Wofür soll das gut sein? Was will der Steitz denn jetzt damit schon wieder? Spinnt der jetzt total.

Nun, auf die letzte Frage kann ich Ihnen spontan keine befriedigende Antwort geben. Fest steht aber, dass es durchaus sinnvoll ist, sich über die anderen Fragen kurz Gedanken zu machen.

Warum also eine Not-to-do-Liste?

Wir alle – ich nehme ich hier ganz bewusst mit ins Boot – verschwenden viel zu viel Zeit mit scheinbar wichtigen und unaufschiebbaren Aufgaben.

Wir beschäftigen uns mit lieb gewonnenen Routinen, beißen uns an Themen fest, weil wir meinen, noch nicht die perfekte Lösung gefunden zu haben oder vertrödeln Stunde um Stunde, um an Meetings teilzunehmen, bei denen unsere Anwesenheit überhaupt nicht erforderlich ist. Teilweise tun wir dies ganz bewusst, teilweise auch unbewusst.

Vielleicht denken Sie jetzt, dass ich zu streng bin und übertreibe. Schließlich gibt es ja auch genügend Phasen, in denen es heiß her geht, weil Projekt- und Abgabefristen drücken und in denen Überstunden geschoben werden müssen. Dann kann man sich doch auch mal Zeiten gönnen, in denen man es etwas geruhsamer angehen lässt.

Dazu kann ich nur eines sagen: NEIN! und nochmals NEIN!

Gerade wenn ich Unternehmen über einen längeren Zeitraum begleite, stelle ich fest, dass die Produktivität im Vertrieb teilweise grottenschlecht ist.

Man beschäftigt sich mit den völlig falschen Dingen. Es fehlt an Struktur und klaren Prozessen und die Mitarbeiter und Führungskräfte verlieren den Fokus. Fokus auf das, was wirklich erfolgskritisch ist. Fokus auf die Aufgaben und Tätigkeiten, die wertschöpfend sind und die den einzelnen Mitarbeiter und das Unternehmen insgesamt nach vorne bringen. Man beschäftigt sich mit Alibi-Tätigkeiten, die Geschäftigkeit vortäuschen aber überhaupt nichts bringen, anstatt zu telefonieren oder Kontakte zu potenziellen neuen Kunden aufzubauen.

Deshalb empfehle ich jedem, der im Vertrieb und Verkauf tätig ist, sich für ein zwei Stunden zurück zu ziehen und eine Not-to-do-Liste aufzustellen.

Schreiben Sie alles auf, was Sie in Zukunft nicht mehr machen wollen, weil es entweder nicht zu Ihrem Aufgabengebiet gehört, weil es eine zeitfressende und überholte Routine ist oder weil es nicht zur Erreichung Ihrer Ziele beiträgt. Eine solche Liste ist für den Erfolg wahrscheinlich wichtiger als eine To-do-Liste.

Ich gebe hier ganz bewusst keine Beispiele, weil diese Sie vielleicht in Ihren Gedanken einschränkt. Denken Sie ganz offen, ehrlich und selbstkritisch nach und schreiben Sie alles auf, was im beruflichen Kontext aber gerne auch im privaten Umfeld Zeit kosten. Zeit, die Sie im Beruf für die Erreichung Ihrer Ziele und im Privaten für die Erhöhung Ihrer Lebensqualität nutzen können.

Hängen Sie diese Liste gut sichtbar auf, zum Beispiel an dem Bildschirm Ihres PC’s, oder richten Sie ein Bild dieser Liste als Bildschirmhintergrund Ihres Handys ein, sodass ihnen die Punkte immer wieder ins Auge springen. Oft reicht schon, dass man sich die Dinge ins Bewusstsein holt, manchmal braucht es die ständige Konfrontation. Schreiben Sie Ihre Not-to-do-Liste. Es lohnt sich.

Mehr Tipps und Vorschläge zur Vermeidung von Zeitverschwendung und zur Erhöhung der Effektivität erhalten Sie in meinem gerade erschienen Buch „Mach endlich Deinen Job“. Bestellen können Sie es im Fachhandel oder gerne auch direkt über info@sale-direct.de.

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Holger Steitz ist Berater, Trainer, Coach und Autor für Vertrieb, Social-Selling, Führung und Verhandlungstechniken im B2B-Umfeld und der Kopf von SALE DIRECT. Er trainiert und coacht Führungskräfte und Mitarbeiter im Vertrieb und unterstützt mit seiner SALE DIRECT GmbH B2B-Unternehmen bei der Entwicklung und Optimierung von Vertriebsstrategien und bei der Umsetzung von Konzepten zur Neukundengewinnung für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen.

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Ganz ehrlich. Wie oft haben Sie in den letzten vier Wochen diesen Satz gehört? Oder – und jetzt wird es fast schon persönlich – wie häufig haben Sie selbst in den zurückliegenden Wochen den Satz „ich habe keine Zeit“ oder eine sinngemäße Abwandlung davon ausgesprochen?

Egal wie häufig es wirklich gewesen ist. Vermutlich wird niemand widersprochen haben, oder? Keine Zeit zu haben, gehört in unserer Gesellschaft zum guten Ton und ist allgemein akzeptiert. Und das, obwohl jeder weiß, dass derjenige, der diese Aussage tätigt in den allermeisten Fällen ganz schamlos lügt.

Sie finden, dass ich übertreibe? Ich glaube nicht und werde versuchen, Ihnen das auch zu beweisen.

Fest steht, dass wir alle jeden Tag 24 Stunden oder 1.440 Minuten oder 86.400 Sekunden Zeit zur Verfügung haben. Demzufolge haben wir alle die gleichen Voraussetzungen.

Gehen wir weiterhin davon aus, dass wir alle gewissen Restriktionen unterworfen sind und somit schlafen, essen, trinken und noch ein paar menschliche Dinge tun müssen, und gelegentlich verbringen wir hier und da auch noch ein bisschen Zeit mit unseren Familien und Freunden.

Rund acht Stunden täglich, an fünf Tagen in der Woche, gehen wir einer Beschäftigung nach, um für unseren Lebensunterhalt zu sorgen. Als Angestellter in einem Unternehmen gegen Entgelt oder als Selbstständiger oder Freiberufler, indem wir Aufträge für unsere Kunden erledigen.

Ganz gleich, was wir tun. Wir haben gewissen Aufgaben und Routinen zu erledigen, um letztendlich bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Und genau das ist vielen heutzutage offenbar nicht immer ganz bewusst. Es geht um Ergebnisse und Resultate, die mit dem Bündel an Aufgaben, Projekten und Tagesroutinen zu erzielen sind.

In meiner Tätigkeit als Berater, Trainer und Coach höre ich die Aussage „ich habe doch keine Zeit“, tatsächlich relativ häufig. Und ich höre diese Aussage besonders dann sehr oft, wenn ich vorschlage, man solle sich doch bitte vermehrt mit den Aufgaben und Tätigkeiten beschäftigen, die zur Erreichung der angesprochenen Ergebnisse beitragen.

Wenn ich also vorschlage, man möge doch bitte mehr Zeit mit telefonischer Kundenakquise oder mit der Kontaktanbahnung über LinkedIn oder XING verbringen. Oder wenn ich behaupte, dass man seine Chancen im Preisverhandlungsgespräch verbessert, wenn man sich intensiv der Vorbereitung und dem Training der Verhandlung beschäftigt.

Dann höre ich immer wieder das Killerargument „keine Zeit“ und weiß auch ganz genau, warum das so ist. Der Ausspruch „ich habe doch keine Zeit“, kommt nämlich meistens dann, wenn jemand sich dafür rechtfertigt, Dinge nicht getan zu haben, für die man sich aus der eigenen Komfortzone bewegen müsste.

Viel lieber beschäftigt man sich nämlich mit den Dingen, die sich innerhalb der Komfortzone befinden. Also all die Routineaufgaben, die man nahezu im Schlaf erledigen kann sowie angenehme und vertraute Tätigkeiten, bei denen man auf das vorhandene Wissen und die langjährige Erfahrung zurückgreifen kann.

Das dumme dabei ist, dass die Tätigkeiten, für die man aus der Komfortzone heraustreten muss, sehr häufig genau zu den 20 Prozent der Dinge gehören, die für 80 Prozent des Erfolges verantwortlich sind. Und die angenehmen und locker zu bewältigenden Aufgaben, für die wir unsere Komfortzone nicht verlassen müssen, gehören in den meisten Fällen tatsächlich zu den 80 Prozent, deren Ergebnisbeitrag nur bei 20 Prozent liegt.

Die Aussage, „weißt Du, ich mag keine Kundenakquise betreiben, weil das so anstrengend ist und die Leute am anderen Ende des Telefons immer so unfreundlich sind, lieber pflege ich Kundendatenbank. Das bringt zwar nichts, sieht aber geschäftig aus und ist nicht anstrengend“, geht natürlich gar nicht. Das wäre zwar die Wahrheit aber wir haben uns in unserer Gesellschaft auf das allgemein akzeptierte „ich habe keine Zeit“ geeinigt. Obwohl eigentlich jeder weiß, dass es eine Lüge ist.

Ich will jetzt weiß Gott keine gesellschaftliche Revolution anzetteln, indem ich verlange, dass wir alle zukünftig nur noch die Wahrheit sagen. Das würde möglicherweise zu schweren Verwerfungen führen und das will ja niemand.

Vielleicht achten Sie in Zukunft einmal darauf, in welchen  Zusammenhang Sie selbst, Ihre Kollegen, Mitarbeiter oder Vorgesetzte die „Keine-Zeit-Karte“ ziehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es in Zusammenhang mit der Erledigung von unangenehmen Aufgaben passiert ist recht hoch und möglicherweise gelingt es Ihnen, mit dem Verweis auf die zu erzielenden Ergebnisse ein Umdenken zu erreichen.

Dem Thema „Wir haben doch keine Zeit“ widme ich mich ausführlich in meinem neuen Buch „Mach endlich Deinen Job“. Hier gibt es die kostenlose Leseprobe.

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Holger Steitz ist Berater, Trainer, Coach und Autor für Vertrieb, Social-Selling, Führung und Verhandlungstechniken im B2B-Umfeld und der Kopf von SALE DIRECT. Er trainiert und coacht Führungskräfte und Mitarbeiter im Vertrieb und unterstützt mit seiner SALE DIRECT GmbH B2B-Unternehmen bei der Entwicklung und Optimierung von Vertriebsstrategien und bei der Umsetzung von Konzepten zur Neukundengewinnung für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen.

In Kürze erscheint im WILEY-Verlag sein neues Buch „Mach endlich Deinen Job“. Darin geht es um Zeitverschwendung, falsche Routinen und faule Ausreden im Vertrieb, aber natürlich auch um Auswege aus diesem Dillema und die richtigen und zielführenden Maßnahmen für erfolgreichen und zeitgemäßen B2B-Vertrieb. Hier gibt es die kostenlose Leseprobe.

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Was sind die schlechtesten Zeiten für den Vertrieb? Genau! Frühling, Sommer, Herbst, Winter und natürlich die Krise.

Wenn es eine Sache gibt, die niemals ausgeht, dann sind das mit Sicherheit die Ausreden. Und hier meine ich noch nicht einmal unbedingt nur die Verkäufer oder Verkäuferinnen, sondern ganz besonders auch deren Vorgesetzten.

Ich bitte, mich hier nicht falsch zu verstehen und ich will um Gottes Willen die aktuelle Situation in keinster Weise herunterspielen. Ganz im Gegenteil. Viele Selbstständige und Unternehmen sowie deren Mitarbeiter sind durch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie unverschuldet in existenzielle Notlagen geraten. Das ist tragisch und zeigt uns allen wieder einmal sehr deutlich, wie fragil unser global ausgerichtetes ökonomisches System tatsächlich ist.

Die Krise zeigt uns aber auch, dass es unterschiedliche Wege gibt, damit umzugehen.

Manche neigen dazu, angesichts der zunehmenden Frustrationen, den Kopf in den Sand zu stecken und zu resignieren.

„Zur Zeit geht einfach gar nichts“, höre ich in letzter Zeit immer öfter, in meinen On- und Offline-Gesprächen mit Vertrieblern und Führungskräften. Teilweise muss ich sogar aufpassen, dass ich nicht in das Wehklagen einstimme, denn eine derartige Stimmung wirkt ansteckend.

Glücklicherweise gibt es aber auch Menschen im Vertrieb, die eine aus meiner Sicht wichtige Attitüde für Verkäufer verinnerlicht haben. Die Haltung, dass man stets und jederzeit Herr seiner eigenen Einstellung und Gedanken ist. Verkäufer und Führungskräfte, die das Wort Eigenverantwortung mit jeder Zelle ihres Körpers leben.

Zitate und Redensarten zu diesem Thema gibt es viele. Man denke nur an die Redensart, „Jeder ist seines Glückes Schmied“ oder das bekannte Zitat des italienischen Dichters Dante Alighieri, „Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die hundertprozentige Verantwortung für dein Tun übernimmst“.

Wenn ich in meinen Trainings- und Coachings auf derartige Zitate und Redensarten verweise, dann ernte ich meist zustimmendes Kopfnicken.

Das ändert aber nichts daran, dass im nächsten Kontext wieder darauf hingewiesen wird, dass ja alles so schwierig und von äußeren Dingen beeinflusst ist.

Der Wettbewerb, der uns mit Sonderaktionen und unfairen Preisattacken das Leben schwer macht.

Die schlechte Erreichbarkeit der Entscheider bei der Telefonakquise.

Die scheinbar unüberwindbaren Hürden der Damen und Herren an der Telefonzentrale.

Das eigene Produktportfolio, bei dem genau das eine Produkt fehlt, um erfolgreich zu verkaufen.

Und natürlich, die aktuelle Krise.

Wie gesagt, ich will das alles nicht kleinreden oder negieren. Auf keinen Fall!

Ich behaupte aber, dass sich viele – und ich schließe mich dabei ausdrücklich mit ein – viel zu oft hinter Ausreden verstecken.

Einem Verkäufer, der mir vor kurzem erzählte, dass aktuell ja gar nichts geht, habe ich die Frage gestellt, ob er heute denn schon fünfzig Telefonate geführt habe.

Zuerst dachte er, ich sei zu Scherzen aufgelegt. Als er aber merkte, dass ich die Frage erst gemeint hatte, stockte er.

„Ja so zwölf bis fünfzehn Telefonate hatte ich heute schon“, erwiderte er, und verwies auf die vielen administrative Tätigkeiten, die er darüber hinaus schon erledigt habe.

Ich legte den Finger noch ein bisschen tiefer in die Wunde, in dem ich erwähnte, dass ich damit ausschließlich ausgehende Telefonate gemeint habe, woraufhin der Verkäufer sehr still wurde.

Erst, wenn wir alle, ohne auch nur den Anflug eines schlechten Gewissens sagen können, dass wir alles in unserer Macht stehende getan haben, sind wir voll und ganz in unserer Eigenverantwortung.

Erst, wenn wir als Verkäufer oder verkäuferisch tätige Führungskraft beim Feierabendbier sagen können, dass wir im Laufe des Tages alles in unserer Macht stehende getan haben, um neue Kunden zu gewinnen oder zusätzliche Projekte von unseren Bestandkunden zu akquirieren, sind wir in unserer Eigenverantwortung.

Und das können dann eben die fünfzig oder vielleicht sogar achtzig geführten Telefonate am Tag sein. Vielleicht auch ganz andere Aufgaben, Hauptsache sie dienen dazu Aufträge und Ertrag zu generieren.

Suchen Sie nicht nach Ausreden, sondern geben Sie Gas. Ein bisschen was geht immer und auch, wenn die Arbeit in machen Phasen schwierig und extrem frustrierend sein kann, so kann doch jeder immer noch einen Gang zuschalten. Das unterscheidet den extrem erfolgreichen von dem durchschnittlichen Vertriebler. Entscheiden Sie selbst, zu welcher Gruppe Sie gehören wollen.

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Holger Steitz ist Berater, Trainer, Coach und Autor für Vertrieb, Social-Selling, Führung und Verhandlungstechniken im B2B-Umfeld und der Kopf von SALE DIRECT. Er trainiert und coacht Führungskräfte und Mitarbeiter im Vertrieb und unterstützt mit seiner SALE DIRECT GmbH B2B-Unternehmen bei der Entwicklung und Optimierung von Vertriebsstrategien und bei der Umsetzung von Konzepten zur Neukundengewinnung für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen.

In Kürze erscheint im WILEY-Verlag sein neues Buch „Mach endlich Deinen Job“. Darin geht es um Zeitverschwendung, falsche Routinen und faule Ausreden im Vertrieb, aber natürlich auch um Auswege aus diesem Dillema und die richtigen und zielführenden Maßnahmen für erfolgreichen und zeitgemäßen B2B-Vertrieb. Hier gibt es die kostenlose Leseprobe.

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Leider ist diese geniale Aussage nicht von mir, sondern von dem von mir hoch geschätzten Hermann Scherer. Sein Buch „Glückskinder“ habe ich mir über Pfingsten zum wiederholten Male gegönnt und war wie immer geflasht.

Ich hoffe, Hermann nimmt es mir nicht übel, dass ich mir diese Aussage als Überschrift für diesen Beitrag geklaut habe. Dafür mache ich hiermit auch kräftig Werbung für sein Buch, welches ich ausdrücklich und wärmsten empfehlen kann.

Hermann beschreibt in seinem sehr unterhaltsamen Werk das Phänomen unserer Zeit, Probleme als etwas ganz Schreckliches und möglichst zu Vermeidendem anzusehen, anstatt die darin enthaltenen Chancen zu erkennen und vor allem zu nutzen.

Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir uns von Problemen lähmen lassen. Angesichts von Problemen kreisen permanent Ängste, Sorgen und Nöte in unseren Hirnwindungen und blockieren damit jegliche Kreativität und den Blick auf die sich aus jedem Problem ergebenden Chancen.

Sorgen, Ängste und schlimme Befürchtungen, die übrigens zu 99% nicht zutreffen, führen dazu, dass wir unsere Zielbilder aus den Augen verlieren. Die tollsten und motivierendsten Visionen verschwimmen angesichts der großen und kleinen Herausforderungen, die uns täglich ereilen. Wir steigern uns bei auftretenden Problemen in schlimme Katastrophen-Szenarien hinein und verlieren das Vertrauen in die Zeit. Die Zeit, die ja bekanntlich alle Wunden heilt.

Ich finde, es wird Zeit, die Dinge beim Namen zu nennen. Wir brauchen Probleme!

Probleme sind die Triebfedern für Innovationen und Veränderungen. Probleme bringen uns dazu, den Status-Quo zu hinterfragen und neue Dinge zu wagen. Probleme lassen uns kreativ werden und sorgen dafür, dass wir wachsen und uns weiterentwickeln. Probleme zwingen uns dazu, uns aus unserer Komfortzone heraus zu bewegen.

Wer also Problemen ausweicht und ständig versucht ihnen aus dem Weg zu gehen, der kommt nicht vorwärts.

Und noch etwas brauchen wir, um voran zu kommen. Tatkraft.

Tatkraft, die uns von der Lähmung befreit und ins Handeln bringt. Denn auch das ist ein Phänomen unserer Zeit, dass wir vor lauter Angst etwas Falsches zu tun, nicht ins Handeln kommen.

„Wenn ich nicht mehr weiter weiß, bilde ich einen Lenkungskreis“. Wir zerreden viele Dinge, wägen immer wieder ab, prüfen dieses und jenes noch einmal und kommen nicht ins Tun. Entscheidungen zu treffen, fällt vielen Menschen schwer, und so verstauben viele gute Ideen in den Schubladen und werden deshalb niemals umgesetzt.

Probleme bringen uns dazu ins Handeln zu kommen und das ist gut so. Deshalb möchte ich mit diesem Betrag dazu auffordern, die momentane Situation nicht nur als schlimme Katastrophe abzutun, die es zweifellos trotzdem ist, sondern, trotz aller Widrigkeiten, auch die darin versteckten Chancen zu erkennen und zu nutzen.

Ich meine das überhaupt nicht zynisch und es liegt mir absolut fern, in den Tenor der Verschwörungstheoretiker einzufallen. Und auf gar keinen Fall, will ich die Auswirkungen der momentanen Krise herunterspielen, ganz im Gegenteil. Viele Unternehmen sind massiv von Umsatzrückgängen betroffen. Arbeitsplätze sind in Gefahr oder sogar schon weggefallen und viele Menschen und Familien leiden ganz massiv unter den durch die Pandemie aufgezwungenen Veränderungen und Einschränkungen.

Ich bin mir aber sicher, dass selbst die derzeitige Krise auch ganz viel Potenziale für Wachstum, Innovationen und Veränderung in sich birgt.

Mein Geschäft ist Anfang März komplett eingebrochen. Sämtliche Inhouse-Seminare, Workshops und Coachings wurden abgesagt oder verschoben, sodass in den letzten beiden Monaten der Umsatz um rund fünfzig Prozent zurückgefahren wurde. Das ist natürlich alles andere als lustig und erforderte einige Maßnahmen, um meine Mitarbeiter und das Unternehmen zu halten.

Bei genauer Betrachtung der Umsätze zeigt sich aber auch eine positive Entwicklung. Von dem verbleibenden Umsatz habe ich nämlich mehr als die Hälfte mit Leistungen eingefahren, die ich im Februar noch gar nicht in meinem Portfolio hatte.

Gezwungener Maßen habe ich Produkte und Lösungen entwickelt, mit denen ich meine Kunden als Berater, Trainer und Coach unterstützen konnte, auch ohne die Möglichkeit vor Ort zu sein. Individuelle Online-Coachings, Webinare und sogar Consulting-Programme, mit denen ich Vertriebler, Führungskräfte und Unternehmen dabei unterstütze über diese Phase zu kommen und gestärkt aus der Krise hervorzugehen.

Ich kenne mich zu gut, um genau zu wissen, dass ich diese Themen niemals aus dem Boden gestampft hätte, wenn mich Corona nicht dazu gezwungen hätte. Und schon gar nicht in dieser Geschwindigkeit. Dafür bin ich viel zu träge.

Mein Geschäft mit Inhouse-Trainings- und Beratungskonzepten lief viel zu gut vor der Krise, sodass ich nie im Leben so schnell und ein so umfassendes Programm auf die Beine gestellt hätte, wenn mich das Virus nicht mit einem derart großen Problem konfrontiert hätte.

Ich wurde mit aller Macht aus meiner Komfortzone geschupst, habe aber – nach einer kurzen Phase der Lähmung – zum Glück sehr schnell die darin verborgene Chance erkannt und bin in die Umsetzung gekommen.

Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass viele Vertriebler, Unternehmensinhaber, Manager und Unternehmen zurzeit mit sehr großen und scheinbar unüberwindbaren Probleme zu kämpfen haben.

Sehen Sie, bei aller Tragik, darin aber bitte nicht nur den großen Berg, den es abzutragen gilt, sondern sehen Sie um Himmels willen auch die darin verkleideten Chancen.

Wenn wir in der Geschichte zurück blicken, hatten wir es immer wieder mit zum Teil noch größeren Herausforderungen zu tun. Kriege, Pandemien und Börsencrashs gab es schon immer und jedes Mal ist es danach weiter gegangen. Immer wieder sind die meisten Unternehmen und Menschen gestärkt aus den Krisen hervorgegangen und einige sind danach sogar noch viel stärker und dynamischer gewachsen als vorher.

Das waren dann meistens diejenigen, die den Chancenblick hatten und die rechtzeitig, ohne langes Zögern und mit dem erforderlichen Mut ins Handeln gekommen sind.

Lassen Sie sich nicht lähmen. Suchen Sie nach den auf jeden Fall vorhandenen Chancen, die sich hinter den Problemen verbergen und geben Sie Gas. Seien Sie mutig, dann wird der Erfolg zurückkommen. Vielleicht schneller und größer als Sie derzeit zu hoffen wagen.

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Holger Steitz ist Berater, Trainer, Coach und Autor für Vertrieb, Social-Selling, Führung und Verhandlungstechniken im B2B-Umfeld und der Kopf von SALE DIRECT. Er trainiert und coacht Führungskräfte und Mitarbeiter im Vertrieb und unterstützt mit seiner SALE DIRECT GmbH B2B-Unternehmen bei der Entwicklung und Optimierung von Vertriebsstrategien und bei der Umsetzung von Konzepten zur Neukundengewinnung für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen.

In dem im Haufe-Verlag erschienenen Fachbuch „Verkaufen ohne Tricks und Kniffe: Mit System zum B2B-Vertriebserfolg“, beschreibt Holger Steitz den kompletten Verkaufsprozess für Investitionsgüter und Dienstleistungen und gibt für alle Phasen Praxistipps für Einsteiger aber auch für Vertriebsverantwortliche in Unternehmen.

Sein aktuelles E-Book „Die ungefähr sieben ultimativen Tipps, um im Vertrieb zu scheitern“ können Sie hier kostenlos downloaden.

Es ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich Menschen in bestimmten Situationen reagieren. Auf den ersten Blick sind die Rahmenbedingungen nahezu gleich. Das Umfeld und die bestehenden Restriktionen haben für beide die gleichen Auswirkungen und doch interpretiert jeder für sich die Chancen und Möglichkeiten völlig anders. Komisch, ist aber so.

Das, wovon ich in diesem Beitrag berichte, ist mir in der letzten Woche widerfahren. Ich coache einige Führungskräfte und Vertriebler und das seit Beginn des Lockdown natürlich ausschließlich online.

Letzte Woche hatte ich sowohl mit Günter als auch mit Thomas einen Termin und die Gespräche liefen völlig unterschiedlich.

Günter und Thomas sind beide Außendienstmitarbeiter. Beide sind Anfang fünfzig und obwohl sie nicht in der gleichen Firma und auch nicht in der gleichen Branche tätig sind, gleichen sich ihre Jobs schon sehr stark.

Selbstverständlich sind beide seit Mitte März im Homeoffice und versuchen dort, jeder auf seine Weise, den Hausarrest zu bewältigen.

Günter berichtet, dass er zunächst einmal die Dinge aufgearbeitet hat, die liegen geblieben waren. Noch nicht erledigte Angebote, Ablage, Reisekosten und noch ein bisschen Dokumentation.

Natürlich hält er per Telefon den Kontakt zu seinen Bestandskunden. Einfach mal ein bisschen plaudern, weil Projekte laufen ja im Moment sowieso nicht.

Angebotsverfolgung beziehungsweise das nachfassen bei den offenen Opportunities hat er kurz versucht aber dann schnell wieder sein gelassen. Die haben im Moment ja ganz andere Sachen im Kopf.

Die eine oder andere Anfrage kommt ja auch jetzt rein aber natürlich viel weniger als vor der Krise. Da kann er sich jetzt endlich mal Zeit nehmen, um die Kalkulation in Ruhe und nicht wie sonst immer zwischen Tür und Angel machen.

Dieses Social-Selling, das mit dem XING und diesem LinkedIn, das hat er mal ein paar Tage ausprobiert aber für ihn ist das nichts. Er selbst ist immer total genervt, wenn er von irgendwelchen wildfremden Menschen angeschrieben wird. Deshalb will es sich damit nicht beschäftigten.

So langsam kommt der Lagerkoller und die Motivation ist extrem im Keller. Es wird Zeit, dass er endlich wieder raus fahren kann. Lange hält er das im Home-Office nicht mehr aus und außerdem müssen ja auch wieder neue Aufträge hereinkommen. Wer weiß passiert, wenn die Auftragslage noch länger auf dem niedrigen Niveau bleibt…

Günter hat den Blues. Das kann ich in jedem seiner Worte hören und das kann ich in seinem Gesicht, trotz schlecht aufgelöstem Webcam-Bild, deutlich erkennen.

Meine Versuche ihn aufzurichten und zu motivieren scheitern und gehen in einem langen und tiefen Klage-Seufzer am Ende unseres Video-Calls beinahe unter.

Ganz anders Thomas. Auch er hat zu Beginn des Lockdown zunächst ein paar Dinge aufgearbeitet, ist aber, nachdem er sich mit der Situation im Home-Office arrangiert hat, relativ schnell in den neuen Modus übergegangen.

Auch ihm hatte ich Ende März im Online-Coaching den Social-Selling-Prozess vorgestellt und gedanklich den gesamten Prozess, vom ersten Kontakt bis zur Anfrage, durchgespielt. Das habe ihm gleich gut gefallen und so habe er sich tatsächlich fast jeden Tag hingesetzt, neue Kontakte gesucht und angeschrieben.

Über achtzig neue Kontakte hat er seit Anfang April in XING aufgebaut und am Anfang sei er noch richtig erstaunt gewesen, dass die neuen Kontakte so offen und kommunikativ waren. Mittlerweile wundert er sich schon nicht mehr, wenn nach der zweiten Nachricht eine freundliche Nachricht zurück kommt und der Gegenüber sogar von sich aus ein Telefonat vorschlägt.

Selbst, wenn er bei den neuen Kontakten, die auf die zweite Nachricht nicht geantwortet haben angerufen habe, dann sei er nicht abgewiesen worden. Alleine die Tatsache, dass man in XING vernetzt sei, würde schon Türen öffnen, die vorher fest verschlossen geblieben sind.

Und überhaupt hat er dort Kontakte zu Entscheidern geknüpft, die er teilweise schon über viel Jahre vergeblich versucht hat aufzubauen.

Nachdem die Kontaktaufnahme so gut geklappt hat, wurde Thomas mutig. Er hat sich getraut, anstatt der üblichen Vor-Ort-Termine Video-Sessions durchzuführen. Anfangs war es noch ungewohnt, mit Zoom oder Teams zu agieren aber nach den ersten zwei drei Terminen habe er sich sehr gut damit gefühlt. Die direkte und intime Atmosphäre, in der man Gestik, Mimik und Stimme einsetzen kann, verbunden mit der Möglichkeit über den geteilten Bildschirm auf Websites oder Präsentationen zuzugreifen und sogar ein Whiteboard zu nutzen, das sei schon toll.

Obwohl er keinen einzigen Außendiensttermin gemacht hat, hat Thomas im April und Mai neue Kunden und Projekte akquiriert. Auch er hat Rückgänge beim Auftragseingang, die sich aber dank seiner Aktivitäten in Grenzen halten.

Thomas ist fast schon euphorisch, gesteht aber zum Ende unseres Gesprächs, dass er sich darauf freut, auch mal wieder raus zu fahren und Gespräche bei seinen Kunden zu führen.

Ich verstehe Thomas sehr gut!

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Holger Steitz ist Berater, Trainer, Coach und Autor für Vertrieb, Social-Selling, Führung und Verhandlungstechniken im B2B-Umfeld und der Kopf von SALE DIRECT. Er trainiert und coacht Führungskräfte und Mitarbeiter im Vertrieb und unterstützt mit seiner SALE DIRECT GmbH B2B-Unternehmen bei der Entwicklung und Optimierung von Vertriebsstrategien und bei der Umsetzung von Konzepten zur Neukundengewinnung für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen.

In dem im Haufe-Verlag erschienenen Fachbuch „Verkaufen ohne Tricks und Kniffe: Mit System zum B2B-Vertriebserfolg“, beschreibt Holger Steitz den kompletten Verkaufsprozess für Investitionsgüter und Dienstleistungen und gibt für alle Phasen Praxistipps für Einsteiger aber auch für Vertriebsverantwortliche in Unternehmen.

Sein aktuelles E-Book „Die ungefähr sieben ultimativen Tipps, um im Vertrieb zu scheitern“ können Sie hier kostenlos downloaden.

Mit dem Leiter der Confidos-Akademie Hessen, Holger Fischer, habe ich mich online „auf eine Tasse Kaffee“ verabredet.

Dabei haben wir über die Möglichkeiten und Chancen für den Vertrieb, in Zeiten von „Corona“ und Lockdown, geplaudert. Sehen Sie selbst:

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Holger Steitz ist Berater, Trainer, Coach und Autor für Vertrieb, Social-Selling, Führung und Verhandlungstechniken im B2B-Umfeld und der Kopf von SALE DIRECT. Er trainiert und coacht Führungskräfte und Mitarbeiter im Vertrieb und unterstützt mit seiner SALE DIRECT GmbH B2B-Unternehmen bei der Entwicklung und Optimierung von Vertriebsstrategien und bei der Umsetzung von Konzepten zur Neukundengewinnung für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen.

Darüber hinaus ist Holger Steitz freier Trainer und Berater bei der Confidos-Akademie Hessen.

In dem im Haufe-Verlag erschienenen Fachbuch „Verkaufen ohne Tricks und Kniffe: Mit System zum B2B-Vertriebserfolg“, beschreibt Holger Steitz den kompletten Verkaufsprozess für Investitionsgüter und Dienstleistungen und gibt für alle Phasen Praxistipps für Einsteiger aber auch für Vertriebsverantwortliche in Unternehmen.

Sein aktuelles E-Book „Die ungefähr sieben ultimativen Tipps, um im Vertrieb zu scheitern“ können Sie hier kostenlos downloaden.

Als Sales-Coach habe ich meine Tätigkeit aktuell natürlich weitgehend auf Online-Coaching umgestellt.

Dabei hatte ich in den letzten Tagen – den ersten Tagen der Ausgangsbeschränkungen durch die „Corona-Krise“ – einige Coaching-Gespräche mit Vertriebsmitarbeitern, die eigentlich vorwiegend Außendienst-Tätigkeiten ausführen.

Alle sind im Moment an das Home-Office gebunden und der übliche Kontaktweg über Besuche bei den Kunden und Interessenten fällt weg. Auch Telefonate sind derzeit nur eingeschränkt möglich, da auch viele Entscheider im Home-Office arbeiten oder momentan verständlicherweise andere Prioritäten haben.

Das alles führt zu Unsicherheiten und selbstverständlich stellt sich aktuell die Frage, wie sich der Beruf des Verkäufers im Außendienst durch die derzeitige Situation verändern wird.

Viele Unternehmen, die im B2B-Geschäft tätig sind und Maschinen- und Anlagen, Geräte und Verbrauchsgüter, vielleicht auch Dienstleistungen oder Software-Lösungen über ein mehr oder weniger umfangreiches Netz an Vertriebsmitarbeitern im Außendienst vertreiben, haben bisher recht klare Vorgaben.

In der Regel erwartet man vom Außendienst, dass er drei oder besser vier Tage in der Woche im Feld, also bei den Kunden und Interessenten unterwegs ist, um dort die laufenden Aufträge zu bedienen, neue Kunden zu gewinnen oder einfach nur Beziehungspflege zu betreiben.

Nicht selten sind sogar Provisionen und Boni mit der Erreichung der wöchentlichen Besuchsfrequenz gekoppelt.

Aktuell entfällt der Touchpoint Kundenbesuch komplett, sodass die Geschäfte, der Kontakt zum Kunden und die Gewinnung von neuen Kunden über andere Kanäle laufen müssen.

Plötzlich zeigt sich, dass man auch mit Online-Besprechungen über Skype, Teams, Zoom oder andere Tools den Kontakt zum Kunden pflegen kann.

Das Telefon erlebt gerade eine Renaissance und selbst hartnäckige „Web-Verweigerer“ lernen inzwischen die vielfältigen Möglichkeiten des Internet zu schätzen.

Erstaunlicherweise lernen erst jetzt einige Vertriebler die Möglichkeiten kennen, die XING oder LinkedIn für die Neukunden-Gewinnung bieten.

Die Such- und Recherche-Funktionen, in Verbindung mit dem Wissen, um den zielführenden und systematischen Prozess zum Kontaktaufbau, sind die Schlüssel, für erfolgreiche Vertriebsaktivitäten über XING und LinkedIn.

Da man im Home-Office ohnehin kaum andere Möglichkeiten der Interessenten-Ansprache hat, sollte man deshalb gerade den aktuellen Stubenarrest nutzen, um die Kunden von morgen aufzubauen. Damit man nach überstandener „Corona-Krise“ wieder voll durchstarten kann.

Wie wird es aber danach für den Außendienst und den B2B-Vertrieb im Allgemeinen weiter gehen?

Diese Frage habe ich in dieser Woche schon häufig diskutiert. Da wir aber alle leider nicht im Besitz der ultimativen Kristallkugel sind, mit der wir in die Zukunft schauen können, bleibt uns nur die Spekulation.

Ich denke, dass die Welt nach Corona sich relativ deutlich verändern wird. Gesellschaftlich, wirtschaftlich und ganz allgemein. Vieles wird hinterfragt werden und man wird sich vielleicht in einigen Jahren die Frage stellen, ob es erst eines global wütenden Virus bedurfte, um bestimmte Themen neu zu strukturieren.

Und so wird es auch im Vertrieb sein.

Vielleicht bekommt ein Außendienst-Mitarbeiter in drei Jahren nicht mehr die Vorgabe, zehn Besuche in der Woche durchzuführen. Vielleicht wird man von ihm erwarten, dass er drei bis fünf Besuche und dazu fünf bis sechs ausführliche Online-Meetings mit Bestandskunden durchführt.

Möglicherweise wird ein Gradmesser für die Leistung eines Vertrieblers die Anzahl der neuen XING- oder LinkedIn-Kontakte und die daraus resultierenden Leads sein. Oder werden nur noch die werthaltigen Touchpoints, ganz unabhängig von dem Kommunikationskanal bewertet?

Wir wissen es nicht und können nur spekulieren. Der Vertrieb und das Aufgabenspektrum des Außen- und Innendienstes werden sich verändern, das steht aus meiner Sicht fest.

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Geschäfte im B2B-Umfeld auch in Zukunft von Mensch zu Mensch gemacht werden.

Dazu braucht es nicht unbedingt eine jährliche Fahrleistung von sechzigtausend Kilometern, sondern Vertriebler, die Prozesse und Methoden beherrschen, mit denen man auch unter den sich verändernden Bedingungen erfolgreich verkaufen kann. Seien Sie vorbereitet!

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Holger Steitz ist Berater, Trainer, Coach und Autor für Vertrieb, Social-Selling, Führung und Verhandlungstechniken im B2B-Umfeld und der Kopf von SALE DIRECT. Er trainiert und coacht Führungskräfte und Mitarbeiter im Vertrieb und unterstützt mit seiner SALE DIRECT GmbH B2B-Unternehmen bei der Entwicklung und Optimierung von Vertriebsstrategien und bei der Umsetzung von Konzepten zur Neukundengewinnung für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen.

In dem im Haufe-Verlag erschienenen Fachbuch „Verkaufen ohne Tricks und Kniffe: Mit System zum B2B-Vertriebserfolg“, beschreibt Holger Steitz den kompletten Verkaufsprozess für Investitionsgüter und Dienstleistungen und gibt für alle Phasen Praxistipps für Einsteiger aber auch für Vertriebsverantwortliche in Unternehmen.

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Der Vertriebsleiter oder Head of Sales ist sicherlich die klassische „Eierlegendewollmilchsau“. Kaum eine Position in typischen B2B-Unternehmen erfordert mehr Fertigkeiten, Fähigkeiten und Charaktereigenschaften.

Meine eigene Zeit als angestellter Vertriebsleiter und vertrieblich orientierter Geschäftsführer liegt zwar schon einige Jahre zurück aber ich weiß noch zu gut, wie sich das Leben und Arbeiten in der Sandwich-Position anfühlt.

Nicht zuletzt, weil ich in meinen Trainings- und Beratungsprojekten immer wieder mit den Vertriebsleitern zu tun habe und aus vielen Gesprächen weiß, wo der Schuh drückt.

Beeindruckend ist für mich jedes Mal wieder die Breite des Aufgabenspektrums, mit denen die Vertriebsleiter und Vertriebsleiterinnen tagein tagaus zu tun haben.

  • Entwicklung und Umsetzung der Vertriebsstrategie
  • Steuerung der Vertriebsprozesse
  • Führung des Sales-Teams
  • Auswahl und Anpassung der Software-Produkte, insbesondere des CRM-Systems
  • Angebotswesen und Preisgestaltung
  • Marketing- und Social-Media-Strategie-Entwicklung
  • Aus- und Weiterbildung des Teams – Produkte und Leistungen sowie Sales-Skill
  • Umsatz- und Ergebnisplanung
  • Führen von Zielvereinbarungs- und Jahresgesprächen
  • Entwicklung und Umsetzung von Vergütungssystemen
  • Verhandlung und Kommunikation mit Kunden
  • Interne Fürsprache für den Verkauf

Die Liste ließe sich bequem noch deutlich erweitern, da, je nach Markt und Unternehmen, noch weitere Aufgaben und Verantwortlichkeiten dazu kommen können.

Wer also die Leitungsfunktion des Vertriebsbereichs anstrebt, der braucht Persönlichkeit, Souveränität und Entscheidungskraft.

Und noch etwas braucht man als Head of Sales, weil man, bei ständiger Transparenz der Zahlen und Ergebnisse, permanent unter Beobachtung und Druck steht.

Man steht zwischen den Forderungen der Geschäftsleitung einerseits und den Anforderungen des Sales-Teams auf der anderen Seite. Deshalb braucht man ein möglichst dickes Fell.

Da verwundert es auch nicht, dass Vertriebsleiter zu den Burnout-Risikogruppen gehören.

Die immense Verantwortung, der hohe Arbeitsaufwand sowie die permanente Forderung nach mehr Leistung, in Verbindung mit den immer wieder vorkommenden zwischenmenschlichen Extremsituationen, sind auf Dauer kaum auszuhalten.

Dazu kommt, dass der Vertriebsleiter mit seinen Sorgen, Nöten und Ängsten meist alleine ist. Es fehlt ein Sparringspartner, mit dem man sich austauschen kann.

Jemand der einfach mal zuhört, neutral und offen, und der den Blick auf die andere Seite der Medaille lenkt. Der berühmte Blick von außen, die neue Sichtweise und die Alternativen, die man als „Betroffener“ in der Situation nicht erkennt.

Der Gedanke zu einem speziellen Coaching für Vertriebsleiter beschäftigt mich seit einer langen Nacht 2018, in einer Hotelbar in Leipzig. Bei Bier und Rotwein erzählten mir zwei vertrieblich aktiven Geschäftsführern und zwei Vertriebsleitern, mit welchen fachlichen und vor allem menschlichen Themen sie im Tagesgeschäft zu tun haben. Ganz offen, emotional und bewegend.

Damals ist die Idee entstanden, jetzt, eineinhalb Jahre später, steht das Konzept. Nun gibt es, neben dem bereits etablierten Business-Coaching für Fach- und Führungskräfte und dem SALES-TEAM-Coaching, das Exzellenz-Vertriebsleiter-Coaching.

Nähere Infos über Inhalte und Ablauf erhalten Sie über den folgenden Button. Ich freue mich, über Ihre Anfragen.

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Holger Steitz ist Berater, Trainer, Coach und Autor für Vertrieb, Führung und Verhandlungstechniken im B2B-Umfeld und der Kopf von SALE DIRECT. Er trainiert und coacht Führungskräfte und Mitarbeiter im Vertrieb und unterstützt mit seiner SALE DIRECT GmbH B2B-Unternehmen bei der Entwicklung und Optimierung von Vertriebsstrategien und bei der Umsetzung von Konzepten zur Neukundengewinnung für erklärungsbedürftige Produkte und Dienstleistungen.

In dem im Haufe-Verlag erschienenen Fachbuch „Verkaufen ohne Tricks und Kniffe: Mit System zum B2B-Vertriebserfolg“, beschreibt Holger Steitz den kompletten Verkaufsprozess für Investitionsgüter und Dienstleistungen und gibt für alle Phasen Praxistipps für Einsteiger aber auch für Vertriebsverantwortliche in Unternehmen.

Sein aktuelles E-Book „Die ungefähr sieben ultimativen Tipps, um im Vertrieb zu scheitern“ können Sie hier kostenlos downloaden.